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Die Burg liegt mitten im Herzen der walisischen Hauptstadt. Innerhalb ihrer mächtigen Mauern umfaßt sie eine annähernd 2000jährige Geschichte, die bis auf die Ankunft der Römer im 1. Jahrhundert n.Chr zurückgeht. Nach der Eroberung durch die Normannen im 11. Jahrhundert wurde der Bergfried errichtet; in der Nachfolge wurden dann weitere mittelalterliche Befestigungs-und Wohnanlagen ergänzt. Im Laufe der Jahrhunderte gelangte die Burg in den Besitz verschiedener Adelsfamilien, bis sie im 18. Jahrhundert durch Heirat an die Familie der Butes überging. Der 2. Marquis von Bute hatte sich dadurch einen Namen gemacht, dass er Cardiff zum größten Kohleexporthafen der Welt ausbaute. Erbe des Bute-Vermögens einschließlich der Burg war sein Sohn John, der 3. Marquis von Bute, der in den 1860er Jahren als reichster Mann der Welt galt. |
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